Inhalationsnarkose

Jede Narkose stellt einen Eingriff in die Autoregulation des Körpers und des Kreislaufes dar.

Da beim Tier neben Operationen auch viele andere Behandlungen eine Narkose erfordern, sind wir sehr bestrebt, das Risiko eines Narkosezwischenfalls zu minimieren. 

Wir bieten routinemäßige präoperative Blutuntersuchungen an, um die Funktionstätigkeit von Niere und Leber abzuklären. Dies sind die Organe, die das Narkosemittel wieder aus dem Körper eliminieren müssen. Deshalb ist es sehr wichtig, über ihre Belastbarkeit informiert zu sein. 

Für kurze, schmerzlose Eingriffe verwenden wir eine sehr verträgliche Kurznarkose, die über einen Venenkatheter direkt in das Blut gelangt. Wir legen grundsätzlich Venenzugänge, da jedes Tier eine individuelle Dosis benötigt. Wenn das Narkosemittel direkt in das Gefäßsystem injiziert wird, wirkt es sofort.

Weiterhin kann man durch einen Venenzugang bei einem Narkosezwischenfall unverzüglich eingreifen. 

Für länger dauernde und/oder schmerzhafte Operationen verwenden wir immer die Inhalationsarkose. Hierbei ist das Narkosemittel gasförmig und wird vom Tier ein- und daraufhin wieder ausgeatmet. Dieses Vorgehen ist sehr gut steuerbar und die Tiere erwachen nach der Operation schnell wieder. Dies minimiert die Narkosedauer und das Narkoserisiko.